Nicht erst seit der RBB-Affäre wird in den Medien über Korruptionsfälle in Berlin berichtet. In den vergangenen Monaten gab es wiederholt Berichte über Korruption, beispielsweise bei einem landeseigenen Entsorgungsunternehmen, im Bezirksamt Reinickendorf und bei der Polizei. Und es ist davon auszugehen, dass die aufgedeckten Korruptionsfälle nur die Spitze des Eisberges sind. Berlin braucht daher wirksame Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung.

Nun wird immer wieder behauptet, die Berliner Verwaltung hätte effiziente Instrumente zur Korruptionsbekämpfung. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, unter anderem Korruptionsbeauftragte, Prüfgruppen, einen Vertrauensanwalt, eine Zentralstelle Korruptionsbekämpfung bei der Staatsanwaltschaft, eine verwaltungsübergreifende Arbeitsgruppe Korruptionsbekämpfung, ein Hinweisgeberportal und Antikorruptionsrichtlinien. Aber an der Wirksamkeit dieser Maßnahmen gibt es Zweifel. Warum werden in Berlin nur so wenige Korruptionsfälle aufgedeckt? Warum gibt es nur so wenige Verurteilungen in Korruptionsprozessen?

Wie wirksam ist die Korruptionsbekämpfung in Berlin also tatsächlich? Und was braucht Berlin für eine wirksame Korruptionsbekämpfung? Darüber möchten wir am 23.9.22 mit Experten diskutieren.

Teilnehmer:

  • Herr Thomas Fels, Leiter der Zentralstelle Korruptionsbekämpfung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin

  • Herr Jochen Sindberg, Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität beim LKA Berlin

  • Herr Prof. Dr. Günther-Ulrich Tolkiehn, Transparency International Deutschland e.V.

Es moderiert Herr Jiri Kandeler, Vorstand des Antikorruptionsverein Berlin e.V. .

Die Podiumsdiskussion findet statt am Freitag, den 23.9.22 um 19.00 Uhr in der taz-Kantine, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin.

Es wird ein Unkostenbeitrag von 3,00 € erhoben. Für Menschen unter 21 Jahren ist die Teilnahme kostenlos.

Die Veranstaltung wird als Stream auf https://www.facebook.com/antikorruptionsvereinberlin live übertragen.

Kurzfristige Änderungen sind – pandemiebedingt – möglich. Bitte beachten Sie aktuelle Hinweise auf unserer Webseite.

Wir empfehlen das Tragen einer Maske bis zum erreichen des Sitzplatzes sowie vorab einen Corona-Schnelltest zu Hause.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung.

 

Rechtliche Hinweise

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